»Der Fortschritt ist langsam, zum Teil aufgrund bloßer intellektueller Trägheit. In einem Fach, in dem es kein abgestimmtes Verfahren zur Ausmerzung von Fehlern gibt, haben Doktrinen eine lange Lebensdauer.« (John Maynard Keynes)
Ob Klimafrage, grassierende Ungleichheit oder die Nachwehen der großen Finanz- und Wirtschaftskrise: Alle zentralen Probleme unserer modernen Gesellschaften sind ökonomischer Art: It´s the economy, stupid! – sagt ein bekanntes Diktum.
Doch diese Probleme lassen sich auf Basis der Mainstream-Ökonomik weder erfassen noch lösen. Unkenntnis über die Funktionsweise kapitalistisch verfasster monetärer Produktionsökonomien ist der Kern des gegenwärtigen Politikversagens.
Antipode zum etablierten Wirtschaftsjournalismus
MAKROSKOP ist das Magazin mit einer anderen ökonomischen Perspektive. Einer Perspektive, die seit dem Anbruch des Neoliberalismus vor gut 40 Jahren weitgehend tabuisiert wird – sowohl in den Wirtschaftswissenschaften als auch in den Wirtschaftsressorts der großen Medien.
»MAKROSKOP füllt eine Lücke«
Diese Perspektive geht davon aus, dass nicht der Markt die Politik, sondern die Politik den Markt steuern muss. Dass der Staat nicht – wie oft erzählt – das Problem, sondern die Lösung ist. Und dass Geld ein staatliches Instrument der Wirtschaftssteuerung und keineswegs neutral, sondern für ein Verständnis »der Wirtschaft« von zentraler Bedeutung ist.
In der Tradition von Keynes
Diese Perspektive nennt sich Postkeynesianismus. Es ist eine wirtschaftstheoretische Denkschule, die sich in der Nachfolge von John Maynard Keynes und Michal Kalecki sieht. Keynes war der große britische Ökonom, der in der Ratlosigkeit der Ersten Weltwirtschaftskrise das wirtschaftswissenschaftliche Fundament für breiten Wohlstand legte.